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Die Abfüllmethode: Speisezugabe

Nach dem Brauvorgang wird eine vorher berechnete Menge vom Sud (Würze) abgezweigt und eingefroren um Keimfreiheit zu gewährleisten. Die abgezweigte Menge (Speise) muss je nach gewünschtem CO2-Gehalt, Gesamtmenge und vorhandenem Zuckergehalt mittels Formeln und Tabellen errechnet werden wobei auch eine Schnellvergärprobe nötig ist. Das Bier lässt man anschließend im Gärfass vollständig ausgären, bis die Gärung zum Stillstand kommt. Anschließend wird die Speise aufgetaut, die Temperatur angepasst, in das Gärfass gemischt und kann abgefüllt werden. Sofern man keinen Rechenfehler verbrochen hat, sollte jetzt das Bier wieder zu gären beginnen und der richtige CO2-Gehalt in der Flasche entstehen. Diese Methode ist also mit viel Arbeit, Zeitaufwand und Rechnerei verbunden und es besteht auch das Risiko, dass die zweite Gärphase nicht mehr richtig in Gang kommt, wodurch das Getränk verdorben wäre.

Bei Verwendung der Karbonisierklammer kann man die Speisemenge erhöhen, wobei der CO2-Gehalt nie mehr zu niedrig werden kann, ohne die Gefahr eines Überschäumens oder Explosion.

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